Wie alles begann...
Wir schreiben das Jahr 1948 in der Zeit der Währungsreform in Deutschland. In dieser schwierigen Zeit erwarben die Eheleute Max und Maria Kittl für den Betrag von 75,60 RM (Reichsmark) die Genehmigung zur Neuerrichtung eines Bäckereibetriebes in Böhmzwiesel. Hier eröffneten sie eine kleine Backstube, gerade mal 40 qm groß, mit Verkaufsstelle für die Backwaren. Im Laufe der Zeit wurden auch Lebensmittel hinzugenommen und es entwickelte sich ein "Kramerladen", wie man damals einen Gemischtwarenladen nannte.
In jahrelanger mühevoller und entbehrungsreicher Zeit entstand eine kleine und gutgehende Bäckerei, die vor allem zur Nahversorgung der Bevölkerung diente. Diese Backstube wurde vergrößert und wieder umgebaut und war dann doch wieder zu klein. Eine neue Backstube wurde im Jahr 1973 auf dem Grundstück in Böhmzwiesel errichtet. In der neuen Backstube arbeitete Max Kittl mit 12 Beschäftigten.
Nach dem plötzlichen Tod von Max Kittl übernahm Sohn Hans mit nur 19 Jahren die Führung des Betriebes.
Er machte zeitgleich seinen Meisterbrief des Bäckerhandwerks in München und führte,
die Bäckerei mit großem Erfolg.
Ständige Investitionen, weitere Eröffnungen eigener Verkaufsstellen und die große Nachfrage nach Kittl-Brot machte deutlich, dass die Backstube in Böhmzwiesel wieder an die Produktionsgrenzen gestoßen war und die Kittl´s erwarben 1998 die damalige GEWA (Gemeinschaftsbäckerei) im Gewerbegebiet Waldkirchen. Diese Bäckerei wurde grundsaniert, modernisiert und ausgebaut.
Die Produkte aus der Bäckerei werden zum Großteil in eigenen Filialen verkauft. Ebenso zählen viele selbständige Kaufleute, Krankenhäuser, Schulen, Hotels und Gaststätten, Altenheime und Kantinen seit vielen Jahren zu unseren treuen Kunden.
Sohn Johannes hat sich ebenfalls der Backtradition verpflichtet und legte die Meisterprüfung mit Erfolg ab.
Somit ist auch die Zukunft des Traditions-Unternehmens gesichert.
"Tradition bewahren - in die Zukunft investieren"




